Diani Beach

Das Touristenzentrum am Indischen Ozean ist keineswegs überlaufen. Es gibt nicht viele Hotels und man versucht die Anlagen in einheimischem Stil zu halten. Bettenburgen oder Hochhauskomplexe sucht man vergebens. Dabei zählt der ca. 25 km lange Strand zu den 10 schönsten auf der Welt.

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Dennoch ist die Infrastruktur auf die Touristen zugeschnitten. Es gibt ein modernes Krankenhaus nach europäischen Standard, sowie Supermärkte, Bars und Restaurants. Parallel zum Strand verläuft hinter den teilweise versteckt liegenden Hotels eine Straße, die diese Locations miteinander verbindet.

Geschlossene, bewachte Anlagen, in denen die reichen Europäer für ein paar Monate im Jahr in zum Teil eigenen Immobilien wohnen, gibt es hier ebenso wie Golfanlagen und Tennisplätze.

Will man zum Einkauf fahren oder in ein Restaurant, kann man dazu ein Matatu nutzen, die kenianische Variante eines Tuktuk. Es handelt sich hierbei um einen kleinen Bus, der in der Regel hoffnungslos überfüllt und überladen ist. Für ein paar kenianische Schilling gelangt man preiswert von A nach B. Für weitere Strecken allerdings empfiehlt es sich ein Taxi zu nehmen. Auch dieses Fortbewegungsmittel ist nicht teuer.

In der Nähe des Touristenzentrums liegt Ukunda. Hier wohnen die billigen Arbeitskräfte, die in den Hotels und Bars ihren Dienst tun. Teilweise kommen die Menschen von weit her um sich in diesem Ort einzumieten und einen Job zu suchen. Findige Geschäftsleute bieten in Ukunda Ausflüge und Safaris an, die deutlich preiswerter als die Angebote in den Hotels sind. Allerdings ist Vorsicht geboten! Es gibt mitunter auch schwarze Schafe!

Der Strand ist weiß, endlos und bisweilen sehr breit, aber er unterliegt den Gezeiten des Indischen Ozeans. Zweimal am Tag erreicht die Gischt den Strandzugang der Hotelanlagen. Wenn das Meer sich zurückzieht, zeigen sich die tückischen Riffs, die dem Sandstrand vorgelagert sind. Beachboys bieten Führungen durch dieses Ökosystem aus Korallen und Fels an und zeigen einem die vielfältige Flora und Fauna. Will man daran teilnehmen, ist es ratsam Badeschuhe zu tragen, da es hier auch Seeigel gibt.

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Zwischen den bewachten Urlauber-Refugien stehen Bretterbuden, in denen Einheimische Souvenirs oder Massagen anbieten. Außerdem gibt es ein paar Strandbars, wo man bei einem Cocktail die Kunststücke einiger Akrobaten bestaunen oder dem Auftritt einer mehr oder weniger musikalischen Band beiwohnen kann. Manche wollen aber auch einfach nur dasitzen, die Sonne genießen und auf’s Meer schauen.

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